WISSENSCHAFT & FORSCHUNG
proWeizen-Konferenz in Quedlinburg

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Schädlinge warten nicht, bis wir soweit sind – interdisziplinärer Austausch zur Entwicklung wirksamer Strategien wichtiger denn je
Weizen ist eines der weltweit wichtigsten Getreide. Es steckt in Back- und Teigwaren, aber auch in Tierfutter und wird industriell genutzt, zum Beispiel zur Bioethanol-Erzeugung und weitere industrielle Zwecke.
Am 14. und 15. April 2026 traf sich die Weizenfachwelt am Julius Kühn-Institut in Quedlinburg zur traditionellen proWeizen-Konferenz. Die Forschungs- und Züchtungsallianz proWeizen ist seit 2012 die Plattform und erste Anlaufstelle für Weizenforschung und Weizenzüchtung in Deutschland. Hier tauscht man sich aus und berät über die drängenden Zukunftsfragen in diesem Bereich.
proWeizen koordiniert Forschungsprojekte mit den Schwerpunkten Resistenzzüchtung, Zuchtmethodik, Nutzbarmachung pflanzengenetischer Ressourcen, Verbesserung der Backqualität und des Ertrags. Die Allianz hat zum Ziel, Fortschritte in der Weizenforschung voranzutreiben und so die Effizienz der Weizenzüchtung weiter zu steigern. Der Austausch mit internationalen Forschungsteams ist hierbei besonders wichtig. Rund 80 Expertinnen und Experten tauschten sich im Rahmen der diesjährigen Konferenz über aktuelle Entwicklungen in ihren Fachgebieten aus.
Als Gastredner konnten Carlos Guzman (University of Cordoba, Spain) und Wolfram Weckwerth (Universität Wien, Österreich) gewonnen werden. Sie berichteten über die dortige Weizenforschung und lieferten wichtige Impulse für die Diskussionen während und am Rande der Tagung.
Im Vorfeld der Konferenz hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, das benachbarte IPK Leibniz-Institut Gatersleben zu besichtigen. Mitarbeitende boten einzigartige Einblicke in die umfangreiche Genbank, die Phänosphäre und Labore, die mit dem Einsatz modernster Mikroskopietechnik zu Blatterkrankungen in Getreide forschen.

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