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Deutsch-ukrainischer Agrarpolitischer Dialog 


Der Grünen Woche in Berlin vorgeschaltet, schafft das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat mit dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) eine wichtige Plattform, um gemeinsam mit internationalen Akteuren über Ansätze zur Verbesserung der globalen Ernährungssituation zu diskutieren. Die Optimierung der Rahmenbedingungen für Pflanzenzüchtung ist dafür ein wichtiger Hebel.
 
Auf Initiative des BDP fand im Rahmen des deutsch-ukrainischen Agrarpolitischen Dialogs erstmalig ein Workshop zur Implementierung eines wirksamen Sortenschutzsystems in der Ukraine statt. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, der German Agribusiness Alliance und der Seed Association of Ukraine (SAU) wurden ukrainische und deutsche Experten und Expertinnen eingeladen, um Ansätze und Perspektiven für die Umsetzung des Sortenschutzes in der Ukraine zu diskutieren. Ein wichtiger erster Schritt für eine mögliche vertiefte Zusammenarbeit. Die fachlichen Impulse von Euroseeds, SICASOV, der STV und der SAU bildeten die Grundlage für die konstruktive Diskussion.

Dabei wurde deutlich: Die Ukraine verfügt bereits über tragfähige Strukturen und wichtige institutionelle Grundlagen. Gleichzeitig bestand Einigkeit, dass Copy-Paste-Lösungen nicht zielführend sind. Jedes Land muss seinen eigenen, landesspezifischen Weg finden. Gemeinsame Standards sind für die EU zwar essenziell – ebenso wichtig ist jedoch eine passgenaue nationale Ausgestaltung.
 
Die Implementierung eines Sortenschutzsystems in der Ukraine ist ein langfristiger Prozess, der nur dann wirkt, wenn die zugrundeliegenden rechtlichen Vorgaben von allen beteiligten Akteuren getragen werden – und genau dieser offene, fachlich fundierte Austausch hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll der Dialog über Ländergrenzen hinweg ist.

Dr. Anoush Steinberger-Ficiciyan

Dr. Christoph Stephan

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