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Politischer Dialog am BDP-Stand

Die Grüne Woche bot auch in diesem Jahr einen wichtigen Rahmen für den politischen Dialog zur Zukunft von Pflanzenzüchtung, Sortenvielfalt und Saatgut. Am Stand des BDP kamen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Bundes- und Landespolitik, aus Parlamenten auf nationaler und europäischer Ebene sowie aus Verwaltung, Verbänden und Fachöffentlichkeit zusammen.

Gesprochen wurde über die langfristigen Voraussetzungen für eine leistungsfähige Pflanzenzüchtung – von Forschung, Innovation und Dateninfrastrukturen über neue Züchtungsmethoden bis hin zu Fragen des geistigen Eigentums sowie der Einordnung von Sorten und Saatgut im Kontext von Resilienz und Vorsorge. Dabei wurde deutlich, dass Pflanzenzüchtung zunehmend als Querschnittsthema verstanden werden muss, das über klassische agrarpolitische Fragestellungen hinausweist.

Die hohe Besuchsdichte und die intensive Gesprächsatmosphäre spiegelten das wachsende politische Interesse an der Pflanzenzüchtung als Bestandteil eines zukunftsfähigen Agrar- und Ernährungssystems wider.

Gespräche auf Bundesebene prägten den Auftritt des BDP auf der Grünen Woche. In zahlreichen Begegnungen mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesregierung ging es um die politischen Rahmenbedingungen für Pflanzenzüchtung und Saatenhandel.

Im Dialog mit den Landesministerien standen Zuständigkeiten, Vollzugsfragen und die Einbindung der Länder in übergeordnete Vorsorge- und Innovationsprozesse im Mittelpunkt.

Der intensive Austausch mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages machte deutlich, welche Schlüsselrolle parlamentarische Entscheidungen für die Zukunft der Pflanzenzüchtung spielen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen gesetzliche Rahmenbedingungen, politische Prioritäten und die Frage, wie Sorten und Saatgut als strategische Ressource politisch mehr Gehör finden können.

Mit dem Besuch des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestags wurde die fachpolitische Bedeutung der Pflanzenzüchtung auf der Grünen Woche besonders sichtbar.

Der Austausch mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments rückte die europäische Dimension der Pflanzenzüchtung in den Fokus. Diskutiert wurden die Weichenstellungen auf EU-Ebene – insbesondere zu den Themen neue Züchtungsmethoden, europäisches Saatgutrecht, Einschränkung der Patentierbarkeit und europäisches Sortenschutzrecht.

Ulrike Amoruso-Eickhorn

Nicole Ickstadt

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